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Frau Oeking's Oma? Nein, nicht mehr!

Was sonst immer ein ganz lustiger Satz im Sportunterricht war und für Spaß sorgte, hat heute leider ein Ende gefunden. "DOMIIIII!!!! DU LÄUFST WIE MEINE OMAAAAAAAA!" hallte es sonst immer lauthals durch die Sporthalle oder über den Spiegelweiher im Benrather Schlosspark. Doch an diesem Tag habe ich diesen Satz, der immer so schön in meinen Ohren klang, kein einziges Mal gehört. Nein, sondern nur "Ja Domi du wirst immer besser! Du hast ein riesen Stück zwischen dir und der Latte." Ja, dieses riesen Stück zwischen mir und der Latte existierde in der Tat.
Tief in meinem Inneren glaube ich, dass der Satz, der immer nach dieser Provokation folgte, mein Leben verändert hat und ich aus diesem Grund einen Wandel durchgemacht habe: "Domi, laufen ist wichtig"! Was ich sonst nie bedacht habe und mir noch nie in meinem alltäglichen Handeln aufiel, wurde mir in einigen Millisekunden klar: Das Laufen ist wichtig! Was würden wir nur ohne das Laufen machen? Und vor allen Dingen: Was habe ich bisher ohne das Laufen gemacht?
Fragen, die die Menschheit wohl nie klären wird.

Aber jetzt mal etwas ganz anderes: Wer bisher dachte, dass ich mit vorliebe in Langenfeld angefahren werde und immer eine Vollbremsung machen muss, weil unerwartet ein Auto von der Seite auf mich zu schießt, hat sich geirrt!
Mein lautes "HILFE ICH WERDE ÜBERFAHREN!" kam heute aus Benrath.
Aber ich denke ich werde mal chronologisch anfangen:
Es fing alles damit an, dass Robin und ich nach einem kleinen Shoppingtrip bei Mc Paper nach Hause fuhren. (Nebenbei sei gesagt, dass mich ein komischer älterer Mann angesprochen hat. Ich habe kein bisschen von dem verstanden, was er sagte, aber er fühlte sich wohl ganz lustig, also ließ ich ihn in diesem Glauben.) Zwangsweise muss man, wenn man von der Benrather Einkaufsstraße nach Hellerhof will, an meiner Schule vorbeifahren. Doch dieses geschah er gar nicht. Kurz bevor Robin und ich einbiegen wollte, düste ein kleines Auto durch die Kurve und fuhr direkt auf mich los. Bruchteile von Sekunden später rief ich "HILFE ICH WERDE ÜBERFAHREN!" Natürlich stellte ich mich auch ein wenig dumm an, da ich mitten auf der Straße fuhr. Jedenfalls rief Robin "SCHEIßE VON WEM??" und ich realisierte erst, dass der Fahrer hinter dem Steuer des kleinen blauen Wagens, dessen Kennzeichen mir sehr sehr bekannt vorkam, mein doch so netter Mathelehrer war. Natürlich veränderte das die Situation in der ich steckte nicht, weil er mich wohl in diesen Sekunden er gesehen hatte und bremsen musste. Ich schrie wieder "HERR HAAAARBEKEEE" und versuchte auf der nassen Fahrbahn auszuweichen.
Dies gelang mir natürlich und ich fing an lauthals loszulachen, weil der Mann hinterm Steuer sich auch sichtlich amüsierte. Wie oft hört er auch eine seiner Schülerinnen, die seinen Namen durch die Straßen schreit Und dann auch noch ich.. Um Gottes Willen..
Naja, ich denke er wird es mir verzeihen und wir alle hoffen das seine Frau das nicht gehört hat

29.5.06 20:53, kommentieren

Kinderfreuden

Insgeheim wusste ich es schon immer, aber jetzt bin ich mir zu 100% sicher: Mein Patenkind Gabriel ist ein durch und durch lustiges und glückliches Kind. Was kann man im Alter von 10 1/2 Monaten auch anderes erwarten!? Auch wenn dieses Lachen hauptsächlich durch das Lachen meiner Mutter und mir produziert wurde, war es dennoch deutlich sichtbar, dass er sich gefreut. Was für ein tolles Patenkind ich doch habe.

An der für mich relativ untypischen Uhrzeit, um dieses Blogeintrag zu verfassen, merkt man, dass ich relativ spät nach Hause gekommen bin. Doch was macht Domi so spät an einem anderen Ort als sich dem Schalf zuzuwenden?
Nichts sonderlich skandalöses, nur babysitten. Ja, ich muss schon sagen, es ist lustig sich auf das Sofa der Nachbarsfamilie zu legen, weil die kleine Tochter sagte, man sei Schneewittchen und hat in einen vergifteten Apfel gebissen. Aber durch meine anderen Rollen als Tiger, Fussballerin, gute Fee, etc. wurde der Abend dann doch sehr abwechslungsreich.

Apropos Kinderfreuden: Bei meinem Streifzug durch Saturn bin ich zufällig über eine Bon Jovi CD gestolpert, die mich doch sehr an meine Kindheit erinnert hat, weil unteranderem diese Band in den 90ern rauf und runter bei uns lief. Und da ich eine kleine 90er-Fanatikerin bin, musste ich mir die CD sofort schnappen und sie mir kaufen. Das Resultat: Die Rückkehr der 90er in Domi's Zimmer, was meine Mutter natürlich froh macht, da ich nicht einer dieser durchgedrehten, pubertierenden Tokio Hoteler bin (nicht einmal als ich 11 war, hat mir diese Musik gefallen). Ja, ich bin halt ein Mädchen der "alten Schule" und werde es wohl immer sein.

1 Kommentar 27.5.06 23:43, kommentieren