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Dann lieber gleich liegen bleiben!

Wenn man schon vorher wüsste, wie der Tag verlaufen wird, würde man manchmal am liebsten einfach nur liegen bleiben. Das war heute der Fall. Ich hätte es auch getan, wenn heute nicht so viele wichtige Termine anständen.
Im Nachhinein muss ich leider zugeben, dass mein erster Gedanke heute morgen wahrscheinlich doch der richtige war, doch jetzt ist es für diese Erkenntnis leider etwas zu spät. Selbst die zwei Kaffees, die ich mir in der Schule gekauft habe, haben den Tag nicht einmal ansatzweise gerettet!
Doch was ist geschehen? Tja, das könnte eine lange Geschichte werden, aber was solls.

Als aller erstes fiel mein Drucker heute morgen um 8 Uhr aus, den ich leider für Geschichte gebraucht hätte. Kurz zuvor hatte ich bemerkt, dass wir nurnoch gelbe Blätter zum ausdrucken haben. Auch mal etwas ganz neues!
Dann die Fahrt zur Schule die ich, wie eigentlich jeden Tag, mit dem Fahrrad angehe. Nichts besonderes, mein Reifen war nur wieder platt! Wie schaffe ich das immer wieder?! Oder vielmehr: Bin ich überhaupt daran schuld oder lässt wieder jemand seine Wut oder Hass mir gegenüber an meinem Fahrrad aus? So war es schließlich auch bei meinem Letzten.
In der Schule angekommen nahm das Grauen mit Latein weiterhin seinen Lauf. Natürlich hatte ich was zu Hause vergessen! Wie sollte es auch an diesem Tag anders kommen? Aber das war ein eher minderwertiges Problem. Viel schlimmer war:
Geschichte. Ein Referat, das eigentlich ganz ok war, aber meine Aufgabe, die ich abgeben musste, konnte ich nicht abgeben, weil mein Drucker, wie schon gesagt, ausfiel. Das war natürlich nicht besonders erfreulich. Jedoch nahm meine Lehrerin es mir nicht übel, weil ich die Datei heute morgen noch schnell auf Diskette speicherte, da ich ja nicht mit nichts ankommen wollte. Das nenne ich erstaunlich.
Nächste Stunde war die Mathearbeit dann wieder da. Ich hatte Unglück im eigentlichen Glück, weil die Arbeit mit einem Schnitt von 2,9 sehr gut ausfiel. Nur alle Personen, für die ich gehofft hatte, dass sie eine gute Note bekommen - inkl. mir - hatten eine schlechte Note. Alex, Jaqueline R., Miri und schließlich auch ich. Nach der Schule wurde ich mit einem bedrückten Gesicht von unserem Mathelehrer gefragt: "Kannst du mir der Note leben?" Und ich antwortete: "Nein." Wahrscheinlich wurde er durch das laute Schländern nach der Schule im Gang auf mein aktuelles Empfinden aufmerksam und sprach mich an. Natürlich wusste er, dass es an der Mathenote lag. Wer ist sonst bei einer 3+ so dermaßen depprimiert, dass er sich mit seinem Ordner in die Seite schlägt? Schließlich wurde erst einmal ein wenig über die Arbeit diskutiert und ich fühle mich von Kopf bis Fuß schlecht. Wenn einem dann auch noch mitgeteilt wird, dass er nachdem jemand sagte, ich gebe ihm Nachhilfe in Mathe, plötzlich ganz anders wurde (und dann auch noch im negativen Sinne!), hebt meine Stimmung auch nicht unbedingt!
Dieses Gespräch führte übrigens dazu, dass ich noch ganze 30 Minuten in der Schule verbrachte, weil es anfing zu regnen! Da freut mans ich so richtig, dass man mit dem Fahrrad gefahren ist.
Die Deutschstude war übrigens auch nicht sonderlich spannend. Herr Welsch hat mich nur um meinen Kaffe beneidet. Außerdem habe ich die neue Ausagbe der "Bravo" gelesen, weil sie zufällig neben mir lag. Wie unheimlich interessant dieses Zeitschriftenprojekt doch ist!

Ja, das einzig gute an diesem Tag war wohl wirklich meine neue Mini-Gruppe. Heute war das erste Treffen und ich muss sagen, dass die alle unheimlich lieb und lustig sind. Insgesamt 12 sind es und bis jetzt macht es ihnen noch Spaß
Das einzige was stressig wird, ist immer zwischen den 3 Kirchen hin und herzupendeln, aer das wird schon noch. Das wird wohl mein kleinstes Problem sein!

30.5.06 17:38

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