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70€ und nicht mal Spaß!

Ja, das war die Reaktion meiner Mutter auf mein äußeres Erscheinungsbild und meine doch sehr gut sichtbare Erschöpfung nach den fast 3 Tagen singen und tanzen. In der Tat war diese Fahrt anstrengend und wie Herr Erkelenz sagte "mit Hochleistungssport zu vergleichen".Die gegebene Freizeit betrug höchtens 3 Stunden an einem Tag (ohne Schlaf und Essenszeit) und diese waren in 45 Minuten-Takten eingeteilt. Diese Freizeit wird durch dieses Bild doch sehr gut dargestellt!
Da freut man sich doch umso mehr, endlich nach Hause zu fahren, die Ruhe zu geniesen und einfach nur ausschlafen zu können.
Tja, denkste! Die Realität war leider bitterhart und ich musste Samstag um 8 Uhr aufstehen um früh genug mit der Fußballmannschaft meines Vaters ins Phantasialand zu kommen. Und wer denkt, dass man als 8-jähriger vor nichts Angst hat, hat sich getäuscht, denn alle wollten nach einem Mal auf der kleinen Achterbahn nicht mehr und nurnoch die kleine Wildwasserbahn hoch und runter. Ich dagegen wurde von der "Black Mamba", oder wie von einer Begleiterin "Big Mama" genannt, in den Bann gezogen. Meine vorherige Angst vor dem Looping, der Schrauben und so weiter war unbegründet, da ich nachher 3 mal hintereinander gefahren bin und davon einmal sogar in der vordersten Reihe! Was für ein Gefühl es doch ist auf den Boden zuzurasen oder durch Afrikanische Landschaften zu sausen und sich im letzten Moment von den Wänden abwendet. Einfach herrlich. Dem folgte noch ein Besuch auf Mystery Castle und der großen Wildwasserbahn. Unsere Vorfreude auf eine weitere Fahrt mit der Black Mamba wurde allerdings kurz vor Einstieg gestoppt, da nach einigen Minuten keine Bahn mehr einfuhr. Was war los? fragten sich die meisten Menschen, bis dann durch die Lautsprecher dröhnte "wegen eines kleinen technischen Problems werden sich die nächsten Fahrten ein bisschen verzögern". Da ich aus eingener Erfahrung aus dem Physik/Technikunterricht weiß, wieviel und was alles schiefgehen kann, verging mir die Lust auf diese, wahrscheinlich letzte, Fahrt wegen des "kleinen" technischen Problems schnell. Als jedoch nach wenigen Minuten Männern mit Taschenlampen durch Hintertüren ins innere der Bahhn gingen wurde mir klar, dass es doch ein schwerwiegenderes Problem sein musste. Ja, dass wurde mir auch sofort bestätigt und wir wurden gebeten alle durch die Notausgänge rauszugehen. Schade um die Wartezeit war es für mich persönlich nicht. Leid taten mir die Personen die in den Bahnen saßen oder die, die über eine Stunde für die erste Reihe anstanden!
Nach diesem Ereignis wurden alle Bahnen geschlossen und Testläufe durchgeführt, was natürlich zu Aufregung unter den Besuchern führte. Schließlich war das das Ende unseres netten Ausfluges.

11.6.06 17:38

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